6-Tage Dolomiten und Slowenien-Tour 

Da es dieses Jahr wieder mal schlecht mit Urlaub aussah, habe ich mir lediglich eine kleine 7-Tages Tour zu den Dolomiten und nach Slowenien gegönnt. Für jeden Tag habe ich zwei pdf Dateien mit der exakten Routenbeschreibung generiert. Diese Dateien findet Ihr jeweils im letzten Absatz des jeweiligen Tages. Zudem könnt Ihr Euch hier die kompletten Routendaten für den Routenplaner 2003/2004 in Form einer Zip Datei laden. Wenn Ihr einen schnellen DSL Zugang habt, dann könnt Ihr Euch hier ein Video (ca. 12.4MB) laden.

Fahrtstrecke: ca. 2.021km

 Beim ersten "günstigen" Tankstop in Österreich
 
Erster Tag, Samstag, 14. Juni 2003:
Wir treffen uns (Tschei, Tille und ich) um 14:00 in Esslingen, um dann in Richtung Alpen loszufahren. Unser Ziel ist es bis kurz nach dem Fernpass zu kommen.
Aber schon bei Oy sind Tschei und Tille plötzlich nicht mehr hinter mir zu sehen. Der erste Servicefall war da. Tilles Maschine mochte das Öl nicht und verlor an Leistung. Dank Leatherman und Tschei wurde das Problem direkt vor Ort sortiert.
Am Fuße des Fernpass ging dann auch noch ein starkes Gewitter nieder und wir beschlossen zuerst einmal feste Nahrung im Rasthaus Nassereith aufzunehmen. Dank des Motorrad Routenplaners und meines Notebooks machten wir dann auch direkt die erste Übernachtung per Telefon klar.
Die Fahrtstrecke am ersten Tag betrug 266km (von Esslingen bis zum Gasthof Stern in Obsteig)
Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (277kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (2843kB) als pdf Datei laden.
 

Ausblick vom Penserjoch






 

Zweiter Tag, Sonntag, 15. Juni 2003:
Punkt neun morgens ging es dann zurück über den Holzleitensattel (1126m) und Nesselwang und Imst nach Oetz. Dort links abgebogen Richtung Kühteisattel (2017m). In einem kleinen Dorf nach Oetz mussten wir dann zuerst einmal die Sonntags-Prozession abwarten, bevor der Ort für die Durchfahrt wieder frei gegeben wurde. Die Abfahrt von Kühtei führt durch das Sellraintal, vorbei an Gries. Biegt man in Sellrain rechts ab Richtung Grinsens, dann kann man den größten Teil von Innsbruck umfahren. Wir sind dann links von der Brennerautobahn auf kleinen wendigen Landstrassen entlang gefahren, bis wir bei Matrei auf die alte Brennerstrasse einbiegen mussten.
Nach dem Ortsausgang vopn Sterzing ging es dann weiter auf das Penzerjoch (2215m). Als ich dort mein Gespann einparkte kam ein überaus kluger Motorradfahrer und stellte mir die folgende Frage: Hat das einen elektrischen Rückwärtsgang ? Na das war ja wohl der Gag des Tages - bloß weil ich mit dem Gespann rückwärts (es ging ja den Berg runter) eingeparkt hatte denkt der gute doch wirklich, dass ich einen elektrischen Rückwärtsgang habe. Wie immer war dann zuerst einmal ein kleiner Menschenauflauf um mein Gespann.
Nach einer kurzen Zigarettenpause ging es dann weiter Richtung Bozen. Die Temperatur nahm stetig zu und wir gaben alles, um so schnell wie möglich wieder in die Berge zu kommen.
Bei Karneid ging es dann rechts ab Richtung Karerpass (1745m). 
Die Fahrtstrecke am zweiten Tag betrug 265km (von Obsteig bis zum Alpengasthof Jolanda  am Karersee)
Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (455kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (978kB) als pdf Datei laden.


 

Auf dem Penser Joch

Ausblick vom Alpengasthof Jolanda







Dritter Tag, Montag, 16. Juni 2003:
Der gute Herr Robatscher vom Alpengasthof Jolanda gab uns einen Super Tip für eine Strecke Richtung Slowenien. Dafür nochmals tausend Dank.

Zuerst sind wir noch die kleine Strecke auf den Nigerpass (1690m) gefahren und dann Richtung Cavalese. Über das Lavazejoch (1807m) ging es dann auf den Manghenpass (2047m). Der Manghenpass hat uns alle total begeistert. Eine kleine kurvige Strasse bahnt sich Ihren Weg durch einen wunderschönen Wald. Das war uns einen Cappuccino wert.

Nun ging es weiter über Strigno auf den Broconpass (1815m). Da meine Maschine mal wieder an Leistung verlor beschlossen wir, den Luftfilter auszubauen, was auch mal wieder echt was half. Ich denke ich komme um einen neuen Luftfilter nun wirklich nicht mehr drum herum.

Mit verbessertem Drehmoment ging es dann über den Ceredapass (1369m), den Duranpass (1601m), den Passo Cibiana (1530m) und den Passo di Mauria (1298m) nach Ampezzo, wo wir direkt an der Hauptstrasse eine Übernachtungsmöglichkeit fanden.

Die oben genannten Pässe sind absolut kurvenreich, so dass es uns abends fast schon schwindelig war. Die Pässe sind entgegen der Sellarunde noch nicht von Sonntagsfahrern überlaufen und man begegnet auch keinen Wahnsinnigen, die sich auf Ihre Schutzengel verlassen.

Die Such nach einer Unterkunft erwies sich als etwas schwieriger, dafür war man aber wirklich weg von dem Motorrad Rummel.

Die Fahrtstrecke am dritten Tag betrug 297km (von Alpengasthof Jolanda  am Karersee bis nach Ampezzo)

Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (373kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (917kB) als pdf Datei laden.  












Vierter Tag, Dienstag, 17. Juni 2003:
Nach einem typisch italienischen Frühstück (lauter so süßes Zeug) ging es dann los Richtung Slowenien.
Nachdem wir uns noch ziemlich verfahren hatten, waren wir endlich gegen 1:30 Uhr an der Slowenischen Grenze am Predilpass (1156m).
Das Wetter war in der Zwischenzeit ziemlich schwül und nach der "leichten" slowenischen Kost am Mittag waren wir auch ziemlich geschafft. Ob das an dem letzten Abend mit viel Rotwein hing, oder am Wetter mag dahingestellt sein.
Also beschlossen wir einen "frühen" Tag zu machen und parkten so gegen 15:30 Uhr unsere Motorräder in Lokve. Keine 5 Minuten später zog dann auch direkt ein Gewitter auf uns es regnete nahezu den ganzen Abend.

An diesem Tag sind wir die lächerliche Strecke von 179km gefahren.

Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (147kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (889kB) als pdf Datei laden.  






Fünfter Tag, Mittwoch, 18. Juni 2003:
Der Regen hat irgendwann nachts aufgehört, so dass wir uns am morgen auf den Weg nach Postojna machten. Dort gibt es die zweitgrößte Tropfsteinhöhle zu besichtigen. Man fährt mit einem Zug ca. 2km in das Höhlen Innere und macht dann dort noch eine knappe 2-Kilometer Tour zu Fuss. Als wir wieder aus der Höhle heraus kamen erwartete uns schon der Regen. Also hieß es schnell Slowenien verlassen und Richtung Österreich fahren, wo das Wetter eigentlich nur besser sein konnte. Wir fuhren bis Lesce (in der Nähe von Bled) und buchten uns dort in einem Hotel ein.
Immerhin schafften wir an diesem Tag ca. 236km.

Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (259kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (1290kB) als pdf Datei laden.







Sechster Tag, Donnerstag, 19. Juni 2003:
An diesem Tag stand zuerst einmal Bled auf dem Plan. Bled liegt an einem See mit einer kleinen Insel. Hier hat schon Tito seine Staatsbesuche empfangen. Nach einer kleinen Tour um den See ging es dann zuerst mal wieder Richtung Italien. Wir fuhren über den Nassfeldpass (1530m) nach Österreich.

Schnell noch über den Gailbergsattel (982m) und den Iselsbergpass (1204m) Richtung Großglockner Hochalpenstrasse. Da haben uns die Österreicher zuerst einmal 17 Euro je Moped für die Maut abgenommen. Für das Geld müsste man eigentlich zwanzig Mal über den Pass (2517m) fahren.

Über Zell am See ging es dann noch über den Gerlospass (1628m) und der Zillertal Höhenstrasse (2133m) (da haben die Österreicher nochmals 4 Euro kassiert) Richtung Innsbruck.

Dann sind wir wieder in den Sellrain gebogen und haben in Gries im Sellrain übernachtet.

An diesem Tag haben wir immerhin knappe 450km hinter uns gebracht.

Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (858kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (1933kB) als pdf Datei laden.






Siebter Tag, Freitag, 20. Juni 2003:
Dies ist unser letzter Tag und wir wollten uns eigentlich kurz vor 09:00 Uhr auf den Weg machen. Aber als wir zu unseren Mopeds kommen ist mein Gespann von einer Schar Rentner umringt. Also heißt es zuerst einmal Fragen beantworten: Wie teuer ? Wie schnell ? Wo sitzt man im Beiwagen ? Warum so große Bremsen ? u.s.w. Nach der Fragestunde kommen wir dann 09:15 Uhr endlich los und machen uns auf den Weg nach Kühtei. Es ist noch recht frisch am frühen Morgen, aber das ist mal wieder besser als auf der Maschine zu kochen. Auf dem Plan stand eigentlich das Hochtennjoch, was aber leider wegen einer Geröll-Lawine geschlossen war. Also entscheiden wir uns für den guten alten Fernpass und zu einem Abstecher durch das Tannheimer Tal.    

Die Strecke an dem letzten Tag betrug 328km.

Ihr könnt Euch die Routenbeschreibung mit Detailkarte (336kB) und den mehrfach Kartendruck entlang der Wegstrecke (3102kB) als pdf Datei laden.


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