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Zweiter Tag, Sonntag 13.
August 2000:
Um 09:00 Uhr morgens - bei strahlend blauem Himmel machen wir uns auf den
Weg, die ersten Pässe zu fahren. Zum "Eingewöhnen" fahren wir
nun über den Albulapass in das Engadin. Auf dem Weg zur Passhöhe begegnen wir
der Rhätischen Bahn, die sich in einer Vielzahl von Tunneln langsam nach
oben schlängelt. Wir fahren dann über St. Moritz vorbei an den Seen zu
dem Malajopass, dessen Haarnadelkurven eine gute Übung für die Oberarme
eines Gespannfahrers sind.
Bei Chiavenna biegen wir auf den Splügen ab. Hier sehen
wir auch den ersten Motorradunfall, der uns veranlasst, den Pass etwas
langsamer anzugehen. In Splügen
gibt es dann etwas zu essen, bevor es über den Bernardino, vorbei an
Belinzola über den Lugmanier nach Disentis geht. Die Fahrt von Bernardino
nach Belinzola erledigen wir über die Autobahn, denn wir sind diesen Pass
einfach schon zu oft gefahren. Abends gibt es in Disentis ein
heftiges Gewitter, aber wir sitzen dann bereits im Trockenen bei einer
wohlverdienten Stange Bier.
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